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Günters Kindheit in Ulm

kindheit.jpgGünter (rechts bei Papa) wird am 20.12.1955 in Ulm- Söflingen als Ältester von insgesamt 6 Geschwistern in einer Arbeiterfamilie geboren.

Klar ist, dass es dort sehr bescheiden zugeht und alle Kinder früh mit anpacken müssen.

Günter  verdient sich bereits als Schüler mit Nebenjobs wie Zeitungaustragen  sein Taschengeld selber.

Das Verhältnis untereinander in der Familie ist sehr herzlich, alle halten zusammen und Günter berichtet später immer wieder, dass er eine sehr glückliche Kindheit hatte.

Lehrjahre: keine Herrenjahre

werkzeugmacher.jpgVom Rebellen zum bewussten Marxisten-Leninisten
und Funktionär der MLPD

Mit 15 Jahren beginnt Günter  eine Ausbildung  als Werkzeugmacher bei bei der Fa. Brehm in Ulm.

Als er sich beim Metallerstreik 1971 weigert als Lehrling Streikbrecherarbeiten zu leisten und unter seinem Lehrjahr die Solidarität mit den älteren Kollegen organisiert, wird er noch während der Probezeit entlassen.

Diese ersten Erfahrungen im Klassenkampf prägen sein weiteres Leben.

Er hat das nie bereut und wird gewerkschaftlich aktiv.

Bei der Firma Fahrzeugbau Kögel kann er seine Lehre als Maschinenschlosser weiterführen, die Arbeit macht ihm Spaß.

Er wird zum Vorsitzenden der Jugendvertretung gewählt und zum Mitglied im Ortsjugendausschuss der IG-Metall Ulm.

demo.jpgIn dieser Zeit  kommt er zur Überzeugung, dass es nicht reicht gewerkschaftlich aktiv zu sein, sondern dass die Arbeiter auch politisch durchblicken müssen und selbst politisch aktiv werden.

Er organisiert sich im Jugendverband RJ/ML (Revolutionäre Jugend/Marxisten- Leninisten), der Jugendverband der Vororganisation der MLPD und entwickelt sich dort zum bewussten Marxisten- Leninisten.

1977  wird er in die Verbandsleitung des RJVD gewählt.

Mit 24 Jahren zieht er ins Ruhrgebiet um dort die Funktion des politischen Leiters des RJVD zu übernehmen.

 

Auch nachdem er 1982 in das ZK der MLPD gewählt wurde und als Parteiangestellter arbeitete, bleibt er eng mit den Sorgen und Nöten der Menschen verbunden und macht eine systematische Kleinarbeit.

1987 zieht er nach Stuttgart, um dort die Landesleitung zu stärken, lernt dort seine Frau kennen, mit der er Ende 1992 nach Leipzig zieht.

Die neue Herausforderung nach der Wende in Ostdeutschland einen Beitrag für die Entwicklung der Arbeitereinheit in Ost und West zu leisten reizt ihn.

Seit nunmehr sieben Jahren lebt er in Dresden.

Günters Hobbies

Eselritt.jpgGünter kurvt gerne mit Moped, Drahtesel oder (etwas seltener) mit Esel durch die Gegend – am liebsten an der See.

Er spielt gerne Skat und hat in den letzten Jahren das Fotografieren als Hobby entdeckt.

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